Ziel: zusammenhängend, verständlich und sicher sprechen – mit besseren Satzverbindungen, klarer Verbposition und natürlicherem Rhythmus.
Sprich am Stück. Verbinde deine Gedanken: weil, obwohl, deswegen, außerdem, damit.
🔊 2) Anhören
Achte auf Rhythmus, Verbposition und Endungen. Wenn es zu schnell ist: reduziere das Tempo oder setze kurze Pausen.
✏️ 3) Korrigieren
Klicke auf Korrigieren und sieh dir die bessere Version an. Bei DeepL kannst du dir korrigierte Sätze oft auch anhören (Play-Symbol).
Worauf achten? Verb am Ende im Nebensatz · passende Artikel/Endungen · klare Konnektoren.
Mini-Routine: sprechen → anhören → korrigierte Version laut nachsprechen (2–3 Durchgänge, 5–10 Minuten).
Themenideen: Mein Tag · Eine Entscheidung · Ein Problem & meine Lösung · Nächste Woche planen
So machst du es: Satz anhören → sofort nachsprechen → 2–3 Wiederholungen → nächster Satz.
Merke: Erst langsam & sauber, dann etwas schneller. Nicht raten – klar sprechen.
So machst du es: Satz anhören → 1–2 Sekunden warten → nachsprechen → kontrollieren (Tempo/Pausen).
Merke: Ziel ist nicht Perfektion, sondern flüssige Reaktion.
So machst du es: Satzstarter/Signale wählen → 60–90 Sekunden sprechen → anhören → gezielt verbessern.
Merke: Nutze Konnektoren (weil/obwohl/deshalb) und baue 2–3 Nebensätze ein.
So machst du es: Ausgangssatz lesen → gleiches sagen, aber anders formulieren → anhören → verbessern.
Merke: Wenn es schwer ist: 2 kurze Sätze statt 1 langem Satz.
So machst du es: Thema + Strukturplan → 90–180 Sekunden sprechen → anhören → gezielt verbessern (Verbposition, Konnektoren, Präzision).
Merke: 3 Teile: Einleitung → Hauptteil (2 Argumente + Beispiel) → Schluss (Fazit + Ausblick).
1× pro Woche: Modul 5 (10–15 Min., ein Thema, 2 Durchgänge)
Sprechtrainer – Aufgabenbasiertes Sprachcoaching
Aufgabe wählen → sprechen → anhören → optional korrigieren
Modul 1 – Schattensprechen
So funktioniert Shadowing:
Du hörst einen Satz und sprichst ihn leicht zeitversetzt gleichzeitig mit.
Nicht stoppen, nicht korrigieren, nicht nachdenken – einfach mitgehen.
⏱ Dauer: ca. 2–5 Minuten pro Niveau · Ziel: Rhythmus, Satzbau, Verbposition
Modul 2 – Nachsprechen (Echo · A2)
Ablauf: Klicke auf „Satz anhören“. Höre zu, warte kurz und sprich den Satz laut nach.
Empfehlung: 8–12 Minuten · Fokus: klare Aussprache & sichere Satzstruktur
Modul 2 – Nachsprechen (Echo · B1)
Ablauf: Klicke auf „Satz anhören“. Höre zu, warte kurz und sprich den Satz laut nach.
Empfehlung: 10–12 Minuten · Fokus: Struktur, Sicherheit, flüssiges Sprechen
Modul 2 – Nachsprechen (Echo-Technik · B2)
Ablauf: Satz hören → kurz warten → laut nachsprechen. Ziel: Satzbau übernehmen, sicher und flüssig sprechen.
Empfehlung: 10–15 Minuten · ideal für B2 / Prüfungsvorbereitung
Modul 2 – Nachsprechen (Echo · C1)
Ablauf: Klicke auf „Satz anhören“. Höre aufmerksam zu, warte kurz und sprich den Satz vollständig und klar nach.
Empfehlung: 12–15 Minuten · Fokus: Präzision, Komplexität, Sprechsicherheit
Modul 3 – Gelenktes Sprechen (A2)
Ziel: Sprich 60–90 Sekunden zu einer klaren Aufgabe. Nutze die Satzstarter. Sprich in ganzen Sätzen.
• Am Morgen …
• Dann …
• Um … Uhr …
• Am Nachmittag …
• Am Abend …
• Zum Schluss …
• Ich gehe um … Uhr schlafen.
Tipp: Sprich in drei Teilen: Einstieg → Details → Schluss.
Modul 3 – Gelenktes Sprechen (B1)
Ziel: Sprich 90–120 Sekunden zu einer klaren Aufgabe. Nutze die Satzstarter: Begründung, Beispiel, Abschluss.
• Ich habe damit angefangen, weil …
• Am Anfang war es …, deshalb …
• Ein konkretes Beispiel ist …
• Das hat den Vorteil, dass …
• Trotzdem ist es manchmal …
• Insgesamt finde ich, dass …
• In Zukunft möchte ich …
Coach-Regel: Sag immer warum (weil), gib ein Beispiel und mach einen Schluss. Dann klingt B1 sofort besser.
Modul 3 – Gelenktes Sprechen (B2)
Ziel: Sprich 2–3 Minuten strukturiert zu einer Aufgabe. Baue Begründungen, Beispiele und eine klare Schlussaussage ein.
• Allerdings gibt es auch Nachteile, zum Beispiel …
• Besonders wichtig finde ich, dass …
• Ein konkretes Beispiel dafür ist …
• Auf der einen Seite …, auf der anderen Seite …
• Meiner Meinung nach sollte man …
• Insgesamt bin ich der Ansicht, dass …
B2-Coach-Regel: Vergleichen → bewerten → Position beziehen. Ohne klare Meinung ist es kein echtes B2-Sprechen.
Modul 3 – Gelenktes Sprechen (C1)
Ziel: Sprich 3–4 Minuten differenziert zu einer Aufgabe. Struktur: These → Begründung → Beispiel → Gegenargument → Abwägung → Fazit.
• Zunächst sollte man berücksichtigen, dass …
• Ein zentraler Aspekt besteht darin, dass …
• Das lässt sich an folgendem Beispiel verdeutlichen: …
• Dennoch darf man nicht übersehen, dass …
• Ein häufiges Gegenargument lautet, dass …
• Dagegen spricht jedoch, dass …
• In der Abwägung überwiegt für mich …
• Abschließend lässt sich festhalten, dass …
C1-Coach-Regel: Nicht nur sagen was du meinst, sondern warum, unter welchen Bedingungen und welche Grenzen deine Position hat.
- Lies den Ausgangssatz.
- Schreibe den Satz neu (gleiche Bedeutung, andere Wörter).
- Klicke auf „Anhören“ (dein Text wird vorgelesen).
- Klicke auf „Stopp“, wenn du das Vorlesen beenden willst.
- Klicke auf „Löschen“, wenn du neu schreiben willst.
- Nutze einfache Synonyme: kaufen → einkaufen, beginnen → anfangen
- Mach zwei kurze Sätze statt einem langen Satz.
- Wechsle die Reihenfolge: „Am Montag…“ → „… am Montag“
- Ist die Bedeutung gleich?
- Hast du andere Wörter benutzt?
- Ist der Satz einfach und korrekt?
- Lies den Ausgangssatz.
- Schreibe den Satz neu (gleiche Bedeutung, andere Wörter / anderer Satzbau).
- Klicke auf „Anhören“ (dein Text wird vorgelesen).
- Klicke auf „Stopp“, wenn du das Vorlesen beenden willst.
- Klicke auf „Löschen“, wenn du neu schreiben willst.
- Nutze Synonyme: beginnen → starten, wichtig → entscheidend
- Variante mit Nebensatz: „Ich bleibe zu Hause, weil …“
- Wechsle die Reihenfolge: „Wenn …, dann …“ / „…, deshalb …“
- Mach zwei Sätze, wenn es sonst zu kompliziert wird.
- Ist die Bedeutung gleich geblieben?
- Hast du Synonyme oder einen anderen Satzbau benutzt?
- Ist dein Satz verständlich und korrekt?
- Lies den Ausgangssatz.
- Schreibe den Satz neu (gleiche Bedeutung, andere Wörter / anderer Satzbau).
- Klicke auf „Anhören“ (dein Text wird vorgelesen).
- Klicke auf „Stopp“, wenn du das Vorlesen beenden willst.
- Klicke auf „Löschen“, wenn du neu schreiben willst.
- Aktiv ↔ Passiv: „Man hat den Termin verschoben.“ → „Der Termin wurde verschoben.“
- weil ↔ wegen: „weil es regnet“ → „wegen des Regens“
- obwohl ↔ trotz: „obwohl er müde ist“ → „trotz seiner Müdigkeit“
- Nebensatz ↔ Infinitiv: „damit ich…“ → „um … zu …“
- Ist die Bedeutung gleich geblieben?
- Hast du den Satzbau sinnvoll verändert?
- Hast du passende Synonyme und Umformungen benutzt?
- Lies den Ausgangssatz genau (Inhalt + Ton).
- Schreibe eine präzise Paraphrase (gleiche Aussage, andere Form).
- Klicke auf „Anhören“ (dein Text wird vorgelesen).
- Klicke auf „Stopp“, wenn du das Vorlesen beenden willst.
- Klicke auf „Löschen“, wenn du neu schreiben willst.
- Nominalisierung: „weil etwas steigt“ → „aufgrund des Anstiegs“
- Unpersönlich/Passiv: „Wir empfehlen…“ → „Es wird empfohlen…“
- Präzise Konnektoren: „deshalb“ → „infolgedessen / folglich / daraus ergibt sich“
- Partizipialkonstruktionen: „Da er unter Druck stand…“ → „Unter Druck stehend…“
- Ist die Aussage inhaltlich identisch (keine neue Information, nichts weggelassen)?
- Ist die Form klar anders (Syntax, Nominalstil, Perspektive, Konnektoren)?
- Klingt die Paraphrase präzise und stilistisch passend?
- Sprich zuerst laut. Antworte mündlich auf die Aufgabe. Sprich langsam und klar.
- Schreibe danach deinen Text. Schreibe das, was du gesagt hast.
- Höre deinen Text an. Klicke auf „Anhören“ und höre genau zu.
- Verbessere deinen Text. Achte auf Wortstellung und einfache Sätze.
Sprich über Samstag und Sonntag. Sag, was du gemacht hast und wie es war.
Sprich über morgen, mittags und abends.
Wo warst du einkaufen? Was hast du gekauft?
Hattest du einen Termin? Wo war er? Wie war es?
Was machst du gern in deiner Freizeit? Mit wem?
- Hast du zuerst gesprochen?
- Hast du einfache Sätze benutzt?
- Ist die Reihenfolge klar?
- Sprich zuerst frei. Antworte mündlich auf die Aufgabe.
- Schreibe danach deinen Text. Schreibe, was du gesagt hast.
- Höre deinen Text an. Nutze „Anhören“.
- Verbessere deinen Text. Achte auf Reihenfolge und Verbindungen.
Erzähle von einem Wochenende, das anders war als sonst.
Beschreibe einen typischen Tag von morgens bis abends.
Was gefällt dir? Was findest du schwierig?
Beschreibe ein Problem im Alltag und eine mögliche Lösung.
Was machst du gern in deiner Freizeit und warum?
Wie oft nutzt du Handy oder Internet? Ist das gut oder schlecht?
Was tust du für deine Gesundheit?
Erzähle von einer Reise oder einem Ausflug.
Beschreibe deine Wohnung oder dein Zimmer.
Wie ist das Zusammenleben mit Nachbarn?
Was möchtest du im nächsten Jahr machen?
Was ist dir im Leben wichtig? Warum?
- Hast du mehrere Sätze verbunden?
- Hast du Beispiele oder Gründe genannt?
- Ist dein Text gut verständlich?
- Sprich zuerst frei. Strukturiere deine Gedanken mündlich.
- Schreibe danach deinen Text. Verwende Absätze.
- Höre deinen Text an. Achte auf Klarheit und Logik.
- Überarbeite gezielt. Verbinde Sätze mit Konnektoren.
Online-Arbeit: Welche Vorteile und Nachteile siehst du?
Sollte man häufiger von zu Hause arbeiten? Begründe deine Meinung.
Vergleiche Leben in der Stadt und auf dem Land.
Viele Menschen haben zu wenig Zeit. Woran liegt das und was kann man tun?
Welche Rolle spielen soziale Medien heute?
Beschreibe eine Situation, in der du Verantwortung übernehmen musstest.
Stress im Alltag – Ursachen und mögliche Strategien.
Was kann der Einzelne konkret für den Umweltschutz tun?
Welche Lernmethoden funktionieren für dich am besten – und warum?
Erleichtert Technik unser Leben oder macht sie es komplizierter?
Was macht einen guten Arbeitsplatz aus?
Welche Bedeutung haben Traditionen heute noch?
Beschreibe eine schwierige Entscheidung und ihre Folgen.
Wie stellst du dir dein Leben in zehn Jahren vor?
„Geld macht glücklich.“ Nimm differenziert Stellung.
- Hast du klar gegliedert (Einleitung – Hauptteil – Schluss)?
- Hast du Gründe, Beispiele und Vergleiche genutzt?
- Hast du Konnektoren verwendet (z. B. deshalb, außerdem, jedoch)?
- Sprich zuerst frei. Entwickle deine Gedanken logisch.
- Strukturiere deinen Monolog. Einleitung – Vertiefung – Bewertung.
- Schreibe anschließend deinen Text. Verwende präzise Formulierungen.
- Höre deinen Text an. Prüfe Stil, Kohärenz und Argumentation.
- Überarbeite gezielt. Streiche Wiederholungen, schärfe Aussagen.
Inwiefern prägt Leistung unser Selbstbild?
Sollte Arbeit immer sinnstiftend sein?
Verändert Digitalisierung unser Denken?
Wo endet persönliche Verantwortung, wo beginnt gesellschaftliche?
Welche Rolle spielt Bildung für soziale Gerechtigkeit?
Ist Freiheit ohne Regeln denkbar?
Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung der Realität?
Bedeutet technischer Fortschritt automatisch gesellschaftlichen Fortschritt?
Inwiefern wird Identität heute bewusst konstruiert?
Warum empfinden viele Menschen chronischen Zeitmangel?
Sind moralische Werte universell oder kulturell geprägt?
Kann bewusster Konsum gesellschaftliche Veränderungen bewirken?
Beeinflusst Sprache unser Denken?
Welche Kompetenzen werden in Zukunft entscheidend sein?
Welche Werte leiten deine Entscheidungen – und warum?
- Hast du differenziert argumentiert?
- Hast du Gegenpositionen berücksichtigt?
- Ist dein Stil präzise, reflektiert und klar?