Der C1-Komplett-Trainer
Dieses kostenlose Übungsangebot orientiert sich inhaltlich und im Aufgabenformat an der telc-Deutsch-B2-Prüfung – von typischen Wortschatzthemen über zentrale Grammatikpunkte bis hin zu den klassischen Prüfungsteilen wie Leseverstehen, Sprachbausteinen, Schriftlichem und Mündlichem Ausdruck.
Der Trainer besteht aus drei Bereichen:
- Wortschatz – 10 Themen mit je 5 Übungstypen
- Grammatik – 10 Themen mit Regelerklärung, Sätzen und Lückentext
- Prüfungsteile – 9 Übungen im echten Prüfungsformat
Alle Übungen sind eigenständig entwickelt und keine offiziellen telc-Materialien, orientieren sich aber eng an den Themen und Aufgabentypen, wie sie in der echten Prüfung vorkommen. Keine Anmeldung nötig, beliebig oft wiederholbar.
Der C1-Komplett-Trainer
Wortschatz-Teil — eigenständig erstellte Übungen auf C1-Niveau
Politik und Gesellschaft
1.Die Regierung hat ein neues ______ zur Rentenreform vorgelegt.
2.Die politische ______ zwischen den beiden Parteien wird immer schärfer.
3.Viele Bürger fühlen sich von der ______ nicht ausreichend vertreten.
4.Der Bundestag hat das Gesetz mit deutlicher ______ verabschiedet.
5.Die ______ zwischen Arm und Reich hat sich in den letzten Jahren vergrößert.
6.Zivilgesellschaftliches ______ ist für eine funktionierende Demokratie unerlässlich.
7.Der Politiker wurde wegen ______ scharf kritisiert.
8.Die ______ der Wählerschaft nimmt seit Jahren ab.
Politik und Gesellschaft
1.Was wird in vielen westlichen Demokratien beobachtet?
2.Worauf führen Politikwissenschaftler dieses Phänomen zurück?
3.Was hat laut Text das Gefühl verstärkt, dass Politik überfordert sei?
4.Was bewirkt die fragmentierte Medienlandschaft?
5.Wer wendet sich laut Text verstärkt populistischen Bewegungen zu?
6.Wovor warnen Experten?
Politik und Gesellschaft — richtig oder falsch?
1.Legitimität = die rechtliche und moralische Anerkennung einer politischen Ordnung
2.Populismus = eine besonders sachliche und differenzierte Form der Politik
3.Fraktion = der Zusammenschluss von Abgeordneten einer Partei im Parlament
4.Opposition = die Regierungspartei
5.Souveränität = die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung eines Staates
6.Lobbyismus = die versuchte Einflussnahme von Interessengruppen auf politische Entscheidungen
7.Referendum = eine Volksabstimmung über eine bestimmte politische Frage
8.Autokratie = ein Herrschaftssystem mit umfassender demokratischer Kontrolle
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Viele junge Menschen möchten sich stärker politisch .
Antwort anzeigen
2.Am Sonntag werden die Bürger über das neue Gesetz .
Antwort anzeigen
3.Der Bundestag hat gestern das umstrittene Gesetz .
Antwort anzeigen
4.Die Opposition hat die Regierungspolitik scharf .
Antwort anzeigen
5.Die Abgeordneten sollen die Interessen ihrer Wähler .
Antwort anzeigen
6.Das Rentensystem muss dringend werden.
Antwort anzeigen
7.Solche Themen die Gesellschaft zunehmend.
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.die Zügel in der Hand halten
2.auf Kosten von jemandem
3.etwas auf die lange Bank schieben
4.den Stein ins Rollen bringen
5.sich aus der Affäre ziehen
6.mit harten Bandagen kämpfen
7.das Ruder herumreißen
8.ein Zeichen setzen
Wissenschaft und Forschung
1.Die Forscher haben eine bahnbrechende ______ gemacht.
2.Die Studie wurde in einer renommierten Fachzeitschrift ______.
3.Um die Hypothese zu überprüfen, führten die Wissenschaftler ein ______ durch.
4.Die Ergebnisse der Studie sind statistisch ______.
5.Viele Forschungsprojekte sind von externer ______ abhängig.
6.Der Wissenschaftler wurde für seine ______ mit einem Preis ausgezeichnet.
7.Die ______ neuer Medikamente dauert oft viele Jahre.
8.Kritiker bezweifeln die ______ der Studienergebnisse.
Wissenschaft und Forschung
1.Wobei zeigen KI-Systeme vielversprechende Resultate?
2.Warum mahnen Experten zur Zurückhaltung?
3.Was passiert, wenn ein Algorithmus mit einseitigen Daten trainiert wird?
4.Welche Frage wirft der Einsatz von KI auf?
5.Worin sind sich die meisten Mediziner einig?
6.Wobei könnte die Technologie Ärzte entlasten?
Wissenschaft und Forschung — richtig oder falsch?
1.Hypothese = eine noch unbewiesene Annahme
2.Peer-Review = ein Verfahren, bei dem Fachkollegen eine Studie vor Veröffentlichung begutachten
3.Plagiat = eine eigenständige, originelle wissenschaftliche Leistung
4.Empirisch = auf Beobachtung und Erfahrung beruhend
5.Signifikanz = statistische Bedeutsamkeit eines Ergebnisses
6.Placebo = ein Medikament mit besonders starker Wirkung
7.Fördermittel = finanzielle Unterstützung für Forschungsprojekte
8.Reproduzierbarkeit = die Eigenschaft, dass ein Ergebnis nie wiederholt werden kann
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Das Team möchte die Ursachen der Krankheit genauer .
Antwort anzeigen
2.Die Studie konnte den Zusammenhang eindeutig .
Antwort anzeigen
3.Neue Daten haben die alte Theorie .
Antwort anzeigen
4.Die Firma will ein neues Medikament .
Antwort anzeigen
5.Die Wissenschaftler mussten riesige Datenmengen .
Antwort anzeigen
6.Die Ergebnisse sollen nächstes Jahr werden.
Antwort anzeigen
7.Das Projekt wird von der Regierung .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.das Rad neu erfinden
2.auf Sand gebaut sein
3.den Nagel auf den Kopf treffen
4.sich in Widersprüche verstricken
5.etwas unter die Lupe nehmen
6.Hand und Fuß haben
7.aus dem Nichts kommen
8.auf wackeligen Beinen stehen
Wirtschaft und Finanzen
1.Die ______ ist im letzten Quartal deutlich gestiegen.
2.Das Unternehmen musste aufgrund sinkender Umsätze ______ anmelden.
3.Die Zentralbank hat den Leitzins gesenkt, um die ______ anzukurbeln.
4.Anleger sollten ihr Portfolio breit ______.
5.Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt den ______.
6.Viele Start-ups sind auf ______ von Investoren angewiesen.
7.Die Aktie hat innerhalb eines Tages stark an Wert ______.
8.Ein solides ______ ist die Grundlage jeder erfolgreichen Investition.
Wirtschaft und Finanzen
1.Welches Land gilt als Vorreiter bei bargeldlosen Transaktionen?
2.Was begünstigen digitale Zahlungsmittel laut Befürwortern?
3.Welche Kosten entfallen bei bargeldlosen Zahlungen?
4.Wen schließt eine bargeldlose Gesellschaft laut Kritikern aus?
5.Was geht bei digitalen Transaktionen laut Kritikern verloren?
6.Was bevorzugen viele Ökonomen?
Wirtschaft und Finanzen — richtig oder falsch?
1.Inflation = ein allgemeiner Anstieg des Preisniveaus
2.Rezession = eine Phase starken Wirtschaftswachstums
3.Aktie = ein Anteilsschein an einem Unternehmen
4.Insolvenz = die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens
5.Dividende = eine Strafzahlung an das Finanzamt
6.Leitzins = der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen können
7.Deflation = ein Anstieg des Preisniveaus
8.Liquidität = die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Viele junge Menschen möchten frühzeitig in Aktien .
Antwort anzeigen
2.Wer zu viel konsumiert, kann sich schnell .
Antwort anzeigen
3.Es ist ratsam, jeden Monat etwas Geld zu .
Antwort anzeigen
4.Ein Unternehmen muss verantwortungsvoll .
Antwort anzeigen
5.Diese Investition wird sich langfristig .
Antwort anzeigen
6.An der Börse manche Anleger auf steigende Kurse.
Antwort anzeigen
7.Der Geschäftsführer muss persönlich für die Schulden .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.das Geld zum Fenster hinauswerfen
2.auf großem Fuß leben
3.schwarze Zahlen schreiben
4.rote Zahlen schreiben
5.mit spitzem Bleistift rechnen
6.sich gesund schrumpfen
7.das Kapital aus etwas schlagen
8.auf Pump leben
Kunst und Kultur
1.Das Museum zeigt eine ______ zeitgenössischer Kunst.
2.Der Roman gilt als ______ der Nachkriegsliteratur.
3.Die Oper wurde vom Publikum mit ______ gefeiert.
4.Der Künstler hat einen ganz eigenen ______ entwickelt.
5.Das Theaterstück behandelt ein hochaktuelles gesellschaftliches ______.
6.Die Vernissage lockte zahlreiche ______ an.
7.Viele Künstler kämpfen um öffentliche ______ für ihre Projekte.
8.Das Gemälde wurde für eine ______ Summe versteigert.
Kunst und Kultur
1.Was sind NFTs laut Text?
2.Was betonen Befürworter der NFT-Entwicklung?
3.Was bemängeln Kritiker am Handel mit digitaler Kunst?
4.Was steht im Widerspruch zu Nachhaltigkeitszielen?
5.Welche grundsätzliche Frage begleitet die Kunstwelt laut Text?
6.Wie wird diese Frage laut Text im digitalen Zeitalter beantwortet?
Kunst und Kultur — richtig oder falsch?
1.Vernissage = die Eröffnung einer Kunstausstellung
2.Kopie = ein völlig eigenständiges, originelles Kunstwerk
3.Mäzen = eine Person, die Kunst und Künstler finanziell fördert
4.Avantgarde = eine besonders traditionelle, konservative Kunstrichtung
5.Repertoire = die Gesamtheit der Werke, die ein Künstler oder eine Institution aufführt
6.Kanon = eine anerkannte Sammlung bedeutender Werke
7.Plagiat = das unrechtmäßige Kopieren fremder geistiger Schöpfungen
8.Zensur = die staatliche Kontrolle und Einschränkung künstlerischer Ausdrucksformen
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Der Regisseur wird das Stück neu .
Antwort anzeigen
2.Das Museum wird die Sammlung im Herbst .
Antwort anzeigen
3.Der Komponist hat die Symphonie in nur drei Monaten .
Antwort anzeigen
4.Jeder Zuschauer kann das Gemälde anders .
Antwort anzeigen
5.Der Kritiker hat die Aufführung scharf .
Antwort anzeigen
6.Die Stiftung möchte junge Künstler gezielt .
Antwort anzeigen
7.Das alte Gemälde musste aufwendig werden.
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.aus dem Rahmen fallen
2.die Muse küsst jemanden
3.etwas in den Schatten stellen
4.sich ein Bild von etwas machen
5.zwischen den Zeilen lesen
6.den Ton angeben
7.auf offene Ohren stoßen
8.ein Kunstwerk für sich sprechen lassen
Umwelt und Nachhaltigkeit
1.Der ______ ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.
2.Viele Unternehmen setzen zunehmend auf erneuerbare ______.
3.Der übermäßige Plastikkonsum belastet die ______ erheblich.
4.Die Regierung hat ehrgeizige Klima______ formuliert.
5.Der ______ vieler Tierarten ist durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht.
6.Nachhaltiger Konsum bedeutet, Ressourcen ______ zu nutzen.
7.Die ______ der Meere durch Plastikmüll nimmt bedrohliche Ausmaße an.
8.Immer mehr Verbraucher achten beim Einkauf auf ein ______ Siegel.
Umwelt und Nachhaltigkeit
1.Worauf zielt die Kreislaufwirtschaft ab?
2.Welches Modell steht der Kreislaufwirtschaft entgegen?
3.Welchen wirtschaftlichen Vorteil sehen Befürworter?
4.Was bemängeln Kritiker?
5.Welche Frage stellt sich laut Text bezüglich der Konsumenten?
6.Worin sind sich Experten einig?
Umwelt und Nachhaltigkeit — richtig oder falsch?
1.Kreislaufwirtschaft = ein Modell, das Materialien möglichst lange im Wirtschaftskreislauf hält
2.CO2-Fußabdruck = die Menge an Treibhausgasen, die durch eine Person oder Aktivität verursacht wird
3.Biodiversität = die Vielfalt des Lebens auf der Erde
4.fossile Brennstoffe = unbegrenzt verfügbare, erneuerbare Energiequellen
5.Emission = der Ausstoß von Schadstoffen oder Treibhausgasen
6.Nachhaltigkeit = ein rücksichtsloser Umgang mit natürlichen Ressourcen
7.Recycling = die Wiederverwertung von bereits genutzten Materialien
8.Ökosystem = eine Lebensgemeinschaft von Organismen und ihrer unbelebten Umwelt
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Wir sollten unseren Plastikverbrauch deutlich .
Antwort anzeigen
2.Alte Flaschen kann man problemlos .
Antwort anzeigen
3.Es ist wichtig, bedrohte Arten zu .
Antwort anzeigen
4.Industrieabwässer oft die Flüsse.
Antwort anzeigen
5.Immer mehr junge Menschen sich für den Klimaschutz.
Antwort anzeigen
6.Manche Fluggesellschaften bieten an, den CO2-Ausstoß zu .
Antwort anzeigen
7.Viele Menschen versuchen, auf Plastikverpackungen zu .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.auf Kosten der Umwelt
2.die Notbremse ziehen
3.den Karren in den Dreck fahren
4.grüner werden
5.auf dünnem Eis wandeln
6.die Reißleine ziehen
7.sich der Verantwortung entziehen
8.den Grundstein legen
Medien und Kommunikation
1.Die Verbreitung von ______ im Internet stellt eine Gefahr für die öffentliche Meinungsbildung dar.
2.Viele Nutzer bewegen sich in einer digitalen ______, die ihre bestehende Meinung bestätigt.
3.Investigativer Journalismus deckt oft ______ Missstände auf.
4.Die ______ der Medien gilt als vierte Gewalt im Staat.
5.Soziale Netzwerke haben die Art, wie wir ______, grundlegend verändert.
6.Ein seriöser Journalist überprüft seine ______ sorgfältig.
7.Die ______ von Nachrichten geschieht heute in Sekundenschnelle.
8.Manche Medienhäuser kämpfen um ihre wirtschaftliche ______.
Medien und Kommunikation
1.Was hat sich durch digitale Kommunikationsmittel verändert?
2.Wer konnte früher hauptsächlich Nachrichten produzieren?
3.Was verbreitet sich laut Studien schneller in sozialen Netzwerken?
4.Was begünstigen auf Nutzerbindung optimierte Algorithmen?
5.Was fordern Medienwissenschaftler?
6.Wovor stehen Plattformbetreiber laut Text?
Medien und Kommunikation — richtig oder falsch?
1.Desinformation = absichtlich verbreitete Falschinformation
2.Filterblase = ein Umfeld, das gezielt widersprüchliche Meinungen zeigt
3.Boulevardpresse = besonders seriöser, investigativer Journalismus
4.Pressefreiheit = das Recht, frei und unabhängig zu berichten
5.Algorithmus = eine festgelegte Abfolge von Rechenschritten, die z. B. Inhalte sortiert
6.Meinungsfreiheit = das Recht, die eigene Meinung frei zu äußern
7.Zensur = die freie, unregulierte Verbreitung aller Inhalte
8.Reichweite = wie viele Menschen ein Medieninhalt erreicht
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Der Journalist musste monatelang , bevor er den Artikel schreiben konnte.
Antwort anzeigen
2.Die Zeitung wird den Bericht morgen .
Antwort anzeigen
3.Falschmeldungen können sich rasant im Internet .
Antwort anzeigen
4.In manchen Ländern werden regierungskritische Inhalte .
Antwort anzeigen
5.Bilder lassen sich heute leicht digital .
Antwort anzeigen
6.Die Reporterin wird live vom Ereignis .
Antwort anzeigen
7.Viele Nutzer Nachrichtenartikel in sozialen Netzwerken.
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.etwas an die große Glocke hängen
2.zwischen den Zeilen lesen
3.eine Ente (Zeitungsente)
4.Öl ins Feuer gießen
5.auf Sendung sein
6.die Katze aus dem Sack lassen
7.einen wunden Punkt treffen
8.sich zu Wort melden
Psychologie und Persönlichkeit
1.Viele Menschen leiden unter chronischem ______.
2.Ein gesundes Selbstwertgefühl trägt wesentlich zum psychischen ______ bei.
3.Der Therapeut half ihr, ihre ______ zu überwinden.
4.______ ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen.
5.Manche Menschen neigen zu übermäßigem ______.
6.Die Therapie zielt darauf ab, negative Denkmuster zu ______.
7.______ bezeichnet die Fähigkeit, Rückschläge zu verarbeiten.
8.Introvertierte Menschen schöpfen ihre Energie oft aus ______.
Psychologie und Persönlichkeit
1.Was rückt zunehmend in den Fokus der Personalentwicklung?
2.Was bezeichnet emotionale Intelligenz laut Text?
3.Was zeigen Studien über Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz?
4.Was kritisieren manche am Begriff der emotionalen Intelligenz?
5.Womit wird emotionale Kompetenz fälschlicherweise gleichgesetzt?
6.Worin sind sich die meisten Experten einig?
Psychologie und Persönlichkeit — richtig oder falsch?
1.Empathie = die Fähigkeit, sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen
2.Resilienz = die Unfähigkeit, mit Stress umzugehen
3.Introvertiert = besonders gesellig und redefreudig
4.Selbstreflexion = das bewusste Nachdenken über eigenes Verhalten und eigene Gefühle
5.Trauma = eine besonders belastende, oft langfristig wirkende psychische Verletzung
6.Extrovertiert = eher zurückgezogen und energiearm in sozialen Situationen
7.Achtsamkeit = die bewusste, wertfreie Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments
8.Burnout = ein Zustand völliger emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Kinder sich in ihrem eigenen Tempo.
Antwort anzeigen
2.Viele Menschen unangenehme Erinnerungen.
Antwort anzeigen
3.Es ist wichtig, sich mit den eigenen Ängsten .
Antwort anzeigen
4.Sie tiefe Trauer nach dem Verlust.
Antwort anzeigen
5.Mit professioneller Hilfe kann man Krisen besser .
Antwort anzeigen
6.Es fällt ihm schwer, sich anderen Menschen gegenüber zu .
Antwort anzeigen
7.Ein Kind muss lernen, seinen Eltern zu .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.sich in Watte packen
2.aus der Haut fahren
3.mit sich selbst im Reinen sein
4.auf Wolke sieben schweben
5.wie auf Nadeln sitzen
6.sich einen Ruck geben
7.den Kopf in den Sand stecken
8.Nerven wie Drahtseile haben
Recht und Justiz
1.Der Angeklagte wurde vor ______ freigesprochen.
2.Der Anwalt legte gegen das Urteil ______ ein.
3.Jeder Bürger hat das Recht auf ein faires ______.
4.Die ______ eines Vertrags muss von beiden Parteien akzeptiert werden.
5.Der Zeuge musste unter ______ aussagen.
6.Bei schweren Straftaten drohen empfindliche ______.
7.Die ______ eines Angeklagten gilt bis zum Beweis des Gegenteils.
8.Ein Vertrag kommt durch Angebot und ______ zustande.
Recht und Justiz
1.Wofür werden algorithmengestützte Systeme in der Justiz eingesetzt?
2.Was argumentieren Befürworter dieser Systeme?
3.Was kritisieren Gegner an den Algorithmen?
4.Was erschwert die Überprüfung vieler kommerzieller Systeme?
5.Was fordern Rechtswissenschaftler?
6.Wo sollte laut Text die endgültige Entscheidungsgewalt bleiben?
Recht und Justiz — richtig oder falsch?
1.Berufung = ein Rechtsmittel gegen ein gerichtliches Urteil
2.Unschuldsvermutung = die automatische Verurteilung eines Angeklagten
3.Zeuge = eine Person, die vor Gericht aussagt, was sie beobachtet hat
4.Verjährung = das Verstreichen einer Frist, nach der eine Straftat nicht mehr verfolgt werden kann
5.Plädoyer = die abschließende Rede eines Anwalts vor Gericht
6.Freispruch = die Verurteilung eines Angeklagten
7.Vertrag = eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Parteien
8.Eid = ein feierliches, unverbindliches Versprechen
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Der Staatsanwalt wird den Verdächtigen .
Antwort anzeigen
2.Der Zeuge musste vor Gericht .
Antwort anzeigen
3.Der Anwalt wird seinen Mandanten .
Antwort anzeigen
4.Die Staatsanwaltschaft muss die Schuld .
Antwort anzeigen
5.Das Gericht wird den Angeklagten voraussichtlich .
Antwort anzeigen
6.Der Nachbar will wegen des Lärms .
Antwort anzeigen
7.Der Anwalt wird seine Mandantin vor Gericht .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.vor Gericht ziehen
2.mit dem Gesetz in Konflikt geraten
3.auf Bewährung freikommen
4.das Gesetz mit Füßen treten
5.reinen Tisch machen
6.hinter Gittern sitzen
7.sein Recht einfordern
8.im Namen des Gesetzes
Globalisierung
1.Die ______ hat den weltweiten Handel erheblich erleichtert.
2.Multinationale Konzerne verlagern oft ihre Produktion in Länder mit niedrigeren ______.
3.Die weltweite ______ von Lieferketten macht Volkswirtschaften anfällig für globale Krisen.
4.Kritiker der Globalisierung befürchten den Verlust kultureller ______.
5.Der internationale ______ hat sich seit der Jahrtausendwende vervielfacht.
6.Viele Entwicklungsländer profitieren vom Zugang zu globalen ______.
7.Die ______ zwischen den Volkswirtschaften der Welt nimmt stetig zu.
8.Globale Lieferengpässe können ganze ______ ins Stocken bringen.
Globalisierung
1.Was bezeichnen manche Ökonomen als Deglobalisierung?
2.Was legte die Corona-Pandemie offen?
3.Was bedeutet 'Reshoring'?
4.Was verursachen geopolitische Spannungen laut Text zusätzlich?
5.Worüber sind sich Ökonomen uneinig?
6.Worin sind sich die meisten Beobachter einig?
Globalisierung — richtig oder falsch?
1.Globalisierung = die zunehmende weltweite Vernetzung von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft
2.Protektionismus = eine Politik des völlig freien, unregulierten Handels
3.Lieferkette = die Abfolge von Schritten zur Herstellung und Verteilung eines Produkts
4.Outsourcing = die Verlagerung von Unternehmensfunktionen an externe Anbieter
5.Autarkie = die vollständige Abhängigkeit von anderen Ländern
6.Zölle = Abgaben, die auf importierte oder exportierte Waren erhoben werden
7.Wertschöpfungskette = die Abfolge von Aktivitäten, die den Wert eines Produkts erhöhen
8.Handelsbilanz = die Differenz zwischen Import und Export eines Landes
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Deutschland viele Maschinen ins Ausland.
Antwort anzeigen
2.Das Land muss viele Rohstoffe .
Antwort anzeigen
3.Die Firma will ihre Produktion nach Asien .
Antwort anzeigen
4.Unternehmen sich zunehmend international.
Antwort anzeigen
5.Zwei große Konzerne um den Markt.
Antwort anzeigen
6.Firmen müssen sich schnell an neue Bedingungen .
Antwort anzeigen
7.Das Unternehmen möchte in neue Märkte .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.die Welt ist ein Dorf geworden
2.am längeren Hebel sitzen
3.in einem Boot sitzen
4.die Karten neu mischen
5.auf Augenhöhe verhandeln
6.den Anschluss verlieren
7.die Fäden in der Hand halten
8.ein zweischneidiges Schwert sein
Philosophie und Ethik
1.Die ______ beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Existenz.
2.Ethische ______ entstehen oft, wenn verschiedene Werte kollidieren.
3.Der Philosoph vertrat die ______, dass der Mensch grundsätzlich frei sei.
4.Die ______ zwischen Gut und Böse beschäftigt Denker seit der Antike.
5.Utilitaristen bewerten Handlungen nach ihrem ______.
6.Kant formulierte den kategorischen ______ als moralisches Grundprinzip.
7.Die ______ des Menschen wird in vielen ethischen Debatten diskutiert.
8.Moralische ______ variieren oft stark zwischen verschiedenen Kulturen.
Philosophie und Ethik
1.Welche Fragestellung rückt durch autonome Systeme in neues Licht?
2.Warum stoßen klassische ethische Theorien an ihre Grenzen?
3.Was ist ein modernes Äquivalent des Trolley-Problems?
4.Wo sehen manche Philosophen die Verantwortung?
5.Wofür plädieren andere Philosophen?
6.Was fehlt laut Text vielerorts noch?
Philosophie und Ethik — richtig oder falsch?
1.Utilitarismus = eine ethische Theorie, die den Nutzen einer Handlung bewertet
2.Kategorischer Imperativ = ein Konzept von Immanuel Kant über moralische Pflichten
3.Determinismus = die Überzeugung, dass der Mensch völlig frei von jeder Kausalität handelt
4.Autonomie = die Fähigkeit zur Selbstbestimmung
5.Relativismus = die Überzeugung, dass es eine einzige, universell gültige Moral gibt
6.Trolley-Problem = ein bekanntes ethisches Gedankenexperiment über schwierige moralische Entscheidungen
7.Intentionalität = die Ausrichtung des Bewusstseins auf ein Objekt oder Ziel
8.Nihilismus = die Überzeugung, dass alle Werte und Normen absolut feststehen
Verben in der richtigen Form einsetzen
1.Philosophen seit Jahrhunderten über den Sinn des Lebens.
Antwort anzeigen
2.Man sollte gesellschaftliche Normen kritisch .
Antwort anzeigen
3.Der Philosoph konnte seine These überzeugend .
Antwort anzeigen
4.In der Debatte beide Seiten sachlich.
Antwort anzeigen
5.Studenten müssen sich intensiv mit komplexen Theorien .
Antwort anzeigen
6.Man muss die Vor- und Nachteile sorgfältig .
Antwort anzeigen
7.Es ist schwierig, über moralische Fragen endgültig zu .
Antwort anzeigen
Was bedeutet …?
1.auf des Messers Schneide stehen
2.den gordischen Knoten durchschlagen
3.zwischen zwei Übeln wählen müssen
4.mit zweierlei Maß messen
5.die Büchse der Pandora öffnen
6.auf dem Boden der Tatsachen bleiben
7.ein Auge zudrücken
8.sich in eine Sackgasse manövrieren
Der C1-Komplett-Trainer
Grammatik-Teil — eigenständig erstellte Übungen auf C1-Niveau
Nominalisierung
Was ist Nominalisierung?
- Die Umwandlung von Verben oder Adjektiven in Nomen. Nominalisierungen sind typisch für den gehobenen, schriftlichen Stil (Berichte, wissenschaftliche Texte, Zeitungsartikel).
Bildung aus Verben
- Infinitiv als Nomen: das Lesen, das Schreiben
- Verbstamm + -ung: untersuchen → die Untersuchung
- Manche Verben bilden das Nomen unregelmäßig: beginnen → der Beginn
Bildung aus Adjektiven
- Adjektiv + -heit/-keit: schön → die Schönheit, möglich → die Möglichkeit
- Adjektiv + -e: lang → die Länge, hoch → die Höhe
Umformung Verbalsatz → Nominalsatz
- Weil die Preise steigen, … → Wegen des Preisanstiegs, …
- Nachdem er die Prüfung bestanden hatte, … → Nach dem Bestehen der Prüfung, …
Nominalisierung — Sätze ergänzen
1.Die ______ des neuen Gesetzes sorgte für viel Diskussion.
2.Nach ______ der Verhandlungen einigten sich beide Seiten.
3.Die ______ der Umweltprobleme erfordert internationale Zusammenarbeit.
4.Wegen der ______ der Situation wurde eine Krisensitzung einberufen.
5.Die ______ des Vertrags erfolgte gestern.
6.______ ist eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Beruf.
7.Die ______ zwischen den beiden Theorien wurde vom Professor ausführlich erklärt.
8.Die ______ der Wirtschaft übertraf alle Erwartungen.
Nominalisierung — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) Veränderung
- (2) Einführung
- (3) Schulung
- (4) Fertigstellung
- (5) Auswertung
- (6) Steigerung
- (7) Schwierigkeit
- (8) Umsetzung
- (9) Zufriedenheit
- (10) Verbesserung
- (11) Effizienz
- (12) Bereitschaft
Partizipialkonstruktionen
Partizip I (Gegenwart, aktiv)
- Infinitiv + d, drückt eine gleichzeitige, aktive Handlung aus. Wird oft attributiv vor dem Nomen benutzt: der lachende Mann (der Mann, der lacht).
Partizip II (Vergangenheit, meist passiv)
- Drückt eine abgeschlossene oder passive Handlung aus: das geschriebene Buch (das Buch, das geschrieben wurde).
Partizipialsätze
- Ersetzen oft einen Nebensatz: Auf dem Sofa sitzend, las sie ein Buch. (= während sie auf dem Sofa saß)
Partizipialkonstruktionen — Sätze ergänzen
1.Der ______ Zug hatte große Verspätung.
2.Das ______ Fenster ließ kalte Luft herein.
3.Die ______ Kinder spielten im Garten.
4.Der ______ Brief lag auf dem Tisch.
5.______ Fragen stellend, unterbrach der Reporter den Politiker ständig.
6.Die ______ Firma musste Insolvenz anmelden.
7.Er verließ, die Tür ______, das Zimmer.
8.Die ______ Sonne tauchte die Landschaft in goldenes Licht.
Partizipialkonstruktionen — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) aufgehende
- (2) frierender
- (3) übernachtende
- (4) knisternden
- (5) erschöpfte
- (6) geplanten
- (7) liegende
- (8) aufsteigende
- (9) auftauchendes
- (10) aufziehenden
- (11) wärmende
- (12) wartende
Konjunktiv I (indirekte Rede)
Funktion
- Der Konjunktiv I wird hauptsächlich für die indirekte Rede benutzt, vor allem in Nachrichten, Berichten und wissenschaftlichen Texten, um fremde Aussagen wiederzugeben, ohne sich diese zu eigen zu machen.
Bildung
| Person | sagen | sein |
|---|---|---|
| ich | sage | sei |
| du | sagest | seiest |
| er/sie/es | sage | sei |
| wir | sagen | seien |
| ihr | saget | seiet |
| sie/Sie | sagen | seien |
Ausweichform
- Ist die Form des Konjunktiv I mit dem Indikativ identisch (häufig bei "wir" und "sie"), weicht man auf den Konjunktiv II oder die würde-Form aus.
Konjunktiv I (indirekte Rede) — Sätze ergänzen
1.Der Minister sagte, er ______ die Entscheidung bald bekannt geben.
2.Sie erklärte, sie ______ mit dem Ergebnis zufrieden.
3.Die Zeugin berichtete, sie ______ nichts gesehen.
4.Er behauptete, er ______ keine Zeit gehabt.
5.Die Firma teilte mit, die Preise ______ steigen.
6.Der Sprecher sagte, die Verhandlungen ______ noch nicht abgeschlossen.
7.Sie meinte, ihr Sohn ______ schon.
8.Der Angeklagte gab an, er ______ unschuldig.
Konjunktiv I (indirekte Rede) — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) plane
- (2) würden
- (3) sei
- (4) würde
- (5) habe
- (6) würden
- (7) gebe
- (8) sei
- (9) verfolge
- (10) würden
- (11) sei
- (12) würden
Erweiterte Attribute
Was sind erweiterte Attribute?
- Eine Partizipial- oder Adjektivkonstruktion, die vor dem Nomen steht und selbst weitere Ergänzungen enthält. Typisch für den nominalen, schriftlichen Stil.
Aufbau
- Artikel + [erweitertes Attribut] + Nomen: der von vielen Experten lange erwartete Bericht = der Bericht, der von vielen Experten lange erwartet wurde.
Auflösung in einen Relativsatz
- Ein erweitertes Attribut lässt sich meist in einen Relativsatz umformen: die gestern veröffentlichte Studie = die Studie, die gestern veröffentlicht wurde.
Erweiterte Attribute — Sätze ergänzen
1.Der von der Regierung ______ Plan wurde heftig kritisiert.
2.Die seit Jahren ______ Verhandlungen wurden endlich abgeschlossen.
3.Ein schon lange ______ Problem konnte endlich gelöst werden.
4.Die von vielen Menschen ______ Hoffnung erfüllte sich nicht.
5.Der immer wieder ______ Vorwurf konnte nie bewiesen werden.
6.Die kürzlich ______ Entdeckung sorgte für Aufsehen.
7.Ein besonders ______ Detail blieb lange unbemerkt.
8.Die von Experten häufig ______ Kritik wurde ignoriert.
Erweiterte Attribute — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) erwartete
- (2) enthaltenen
- (3) angeführtes
- (4) kritisierte
- (5) geforderte
- (6) diskutierte
- (7) angekündigtes
- (8) eingesetzten
- (9) empfohlene
- (10) resultierenden
Funktionsverbgefüge
Was sind Funktionsverbgefüge?
- Feste Verbindungen aus einem (meist bedeutungsarmen) Verb und einem Nomen, die zusammen die Bedeutung eines einfachen Vollverbs ausdrücken. Typisch für den formellen, bürokratischen und wissenschaftlichen Stil.
Beispiele
- zur Anwendung bringen (= anwenden), in Betracht ziehen (= erwägen), zum Ausdruck bringen (= ausdrücken), Kritik üben (= kritisieren), eine Entscheidung treffen (= entscheiden), zur Verfügung stehen (= verfügbar sein), in Kraft treten (= gültig werden), Rücksicht nehmen auf (= berücksichtigen)
Stilistische Funktion
- Funktionsverbgefüge klingen oft formeller als das entsprechende Vollverb, werden im Übermaß verwendet aber häufig als stilistisch schwerfällig kritisiert.
Funktionsverbgefüge — Sätze ergänzen
1.Das neue Gesetz wird nächsten Monat in ______ treten.
2.Die Regierung hat beschlossen, strengere Maßnahmen zur ______ zu bringen.
3.Der Vorschlag wurde von der Kommission in ______ gezogen.
4.Er brachte seine Unzufriedenheit deutlich zum ______.
5.Die Firma steht kurz davor, eine wichtige ______ zu treffen.
6.Diese Ressourcen stehen der Öffentlichkeit zur ______.
7.Der Professor übte scharfe ______ an der Studie.
8.Man sollte stets ______ auf die Bedürfnisse anderer nehmen.
Funktionsverbgefüge — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) Kraft
- (2) Betracht
- (3) Kritik
- (4) Ausdruck
- (5) Entscheidung
- (6) Anwendung
- (7) Verfügung
- (8) Rücksicht
- (9) Erwägung
- (10) kommt
Genitivattribute vs. von-Konstruktionen
Genitivattribut
- Zeigt eine Zugehörigkeit oder Beziehung an und wird typischerweise im formellen, schriftlichen Stil verwendet: die Entscheidung des Gerichts.
von + Dativ als Alternative
- In der gesprochenen Sprache und besonders bei Namen wird oft "von + Dativ" statt des Genitivs benutzt: die Werke von Goethe statt "Goethes Werke".
Wann Genitiv unüblich ist
- Bei Pluralformen ohne erkennbaren Artikel wird oft "von" bevorzugt, um Mehrdeutigkeit zu vermeiden: die Ankunft von Gästen statt "die Ankunft Gäste".
Genitivattribute vs. von-Konstruktionen — Sätze ergänzen
1.Die Bedeutung ______ Umweltschutzes wächst stetig.
2.Das ist das Auto ______ Nachbarn.
3.Die Werke ______ Goethe zählen zur Weltliteratur.
4.Der Erfolg ______ Unternehmens hängt von vielen Faktoren ab.
5.Die Meinung ______ Experten wird oft ignoriert.
6.Am Ende ______ Films gab es eine Überraschung.
7.Die Rechte ______ Kindes müssen geschützt werden.
8.Das Ergebnis ______ Untersuchung war eindeutig.
Genitivattribute vs. von-Konstruktionen — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) der
- (2) von
- (3) des
- (4) des
- (5) der
- (6) des
- (7) der
- (8) der
- (9) der
- (10) des
- (11) der
- (12) der
Konzessivsätze und komplexe Konnektoren
Konzessivsätze
- Drücken einen Gegensatz oder eine Einschränkung aus – etwas geschieht, obwohl ein Hindernis besteht. Subjunktionen: obwohl, obgleich, obschon, wenngleich.
Konzessive Präpositionen
- trotz + Genitiv drückt denselben Gegensatz präpositional aus: Trotz des Regens gingen wir spazieren. = Obwohl es regnete, gingen wir spazieren.
Konzessive Adverbien im Hauptsatz
- dennoch, trotzdem, nichtsdestotrotz, gleichwohl — stehen im Hauptsatz und leiten keinen Nebensatz ein.
Konzessivsätze und komplexe Konnektoren — Sätze ergänzen
1.______ es regnete, gingen wir spazieren.
2.______ des schlechten Wetters fand das Fest statt.
3.Er war müde, ______ arbeitete er weiter.
4.______ er wenig Erfahrung hatte, bekam er die Stelle.
5.Die Firma machte Verluste, ______ investierte sie weiter.
6.______ aller Bemühungen scheiterte das Projekt.
7.Sie ist sehr erfahren, ______ macht sie manchmal Fehler.
8.______ die Kritik berechtigt war, änderte sich nichts.
Konzessivsätze und komplexe Konnektoren — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) Obwohl
- (2) Trotz
- (3) dennoch
- (4) Trotz
- (5) dennoch
- (6) Trotz
- (7) dennoch
- (8) Trotz
- (9) dennoch
- (10) Trotz
Passiversatzformen
Warum Passiversatzformen?
- Neben dem klassischen Passiv (werden + Partizip II) gibt es mehrere Alternativen, die eine passivähnliche, unpersönliche Bedeutung ausdrücken und stilistisch variieren.
sich lassen + Infinitiv
- Drückt eine Möglichkeit aus (= können + Passiv): Das Problem lässt sich lösen. = Das Problem kann gelöst werden.
man + Aktivsatz
- Eine sehr gebräuchliche, oft informellere Alternative: Man löst das Problem. = Das Problem wird gelöst.
Adjektive auf -bar/-lich
- Drücken eine Möglichkeit aus: lösbar (= kann gelöst werden), verständlich (= kann verstanden werden).
Passiversatzformen — Sätze ergänzen
1.Das Problem ______ sich leicht lösen.
2.Diese Frage ist nicht leicht zu ______.
3.Der Text ist gut ______.
4.Diese Fehler sind kaum ______.
5.______ löst man dieses Problem am besten mit Geduld.
6.Der Fleck lässt sich nicht mehr ______.
7.Diese Handschrift ist kaum ______.
8.Der Schaden ______ sich reparieren.
Passiversatzformen — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) lassen
- (2) lösbar
- (3) Man
- (4) lässt
- (5) hoffnungslos
- (6) man
- (7) lässt
- (8) vorhersehbar
- (9) lassen
- (10) man
Modalpartikeln
Was sind Modalpartikeln?
- Kleine, meist unbetonte Wörter, die die Einstellung des Sprechers zur Aussage ausdrücken (Überraschung, Zweifel, Ungeduld, Höflichkeit) und typisch für die gesprochene Sprache sind.
Wichtige Modalpartikeln
- ja (bekräftigt Bekanntes): Das ist ja unglaublich!
- doch (Widerspruch/Erinnerung): Das weißt du doch!
- denn (neugierige Frage): Was machst du denn da?
- eigentlich (beiläufige Nachfrage): Wo warst du eigentlich?
- mal (beiläufige Aufforderung): Komm mal her!
- wohl (Vermutung): Das wird wohl stimmen.
- halt/eben (Resignation): Das ist halt so.
Stilistische Funktion
- Modalpartikeln kommen fast ausschließlich in der gesprochenen Sprache vor; im formellen, wissenschaftlichen Schreiben werden sie meist vermieden.
Modalpartikeln — Sätze ergänzen
1.Das ist ______ unglaublich, was du da erzählst!
2.Was machst du ______ hier so spät?
3.Komm ______ her, ich zeige dir etwas!
4.Das stimmt ______, du hattest recht.
5.Er wird ______ schon wissen, was er tut.
6.So ist das Leben ______.
7.Wo warst du ______ die ganze Zeit?
8.Das kannst du ______ nicht ernst meinen!
Modalpartikeln — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) denn
- (2) ja
- (3) doch / mal
- (4) doch / ja
- (5) ja / halt
- (6) eigentlich / denn
- (7) ja
- (8) wohl
- (9) halt / eben
- (10) mal
Infinitivsätze (um…zu, ohne…zu, anstatt…zu)
um…zu + Infinitiv
- Drückt einen Zweck oder ein Ziel aus, wenn das Subjekt in Haupt- und Nebensatz identisch ist: Er lernt Deutsch, um in Deutschland zu arbeiten.
ohne…zu + Infinitiv
- Drückt aus, dass eine erwartete Handlung nicht stattfindet: Sie verließ den Raum, ohne ein Wort zu sagen.
(an)statt…zu + Infinitiv
- Drückt eine Alternative zu einer erwarteten Handlung aus: Er ging spazieren, anstatt zu arbeiten.
Bei unterschiedlichem Subjekt
- Muss ein Nebensatz mit "damit" (Zweck) oder "ohne dass"/"anstatt dass" verwendet werden: Sie flüstert, damit die anderen nichts hören.
Infinitivsätze (um…zu, ohne…zu, anstatt…zu) — Sätze ergänzen
1.Er arbeitet hart, ______ genug Geld zu verdienen.
2.Sie ging, ______ sich zu verabschieden.
3.Er sah fern, ______ seine Hausaufgaben zu machen.
4.Ich rufe dich an, ______ dir Bescheid zu geben.
5.Sie verließ das Land, ______ zurückzukehren.
6.Wir sparen Geld, ______ eine Wohnung zu kaufen.
7.Er half seiner Mutter, ______ zu murren.
8.Sie las ein Buch, ______ mit den anderen zu spielen.
Infinitivsätze (um…zu, ohne…zu, anstatt…zu) — Lückentext
Lösungen anzeigen
- (1) um
- (2) ohne
- (3) anstatt
- (4) um
- (5) um
- (6) anstatt
- (7) ohne
- (8) ohne
- (9) ohne
- (10) um
Der C1-Komplett-Trainer
Prüfungsteile — Übungen im echten Prüfungsformat auf B2-Niveau
Leseverstehen Teil 1 — Überschriften zuordnen
1.Welche Überschrift passt?
2.Welche Überschrift passt?
3.Welche Überschrift passt?
4.Welche Überschrift passt?
5.Welche Überschrift passt?
Leseverstehen Teil 2 — Details verstehen
1.Was zeigen die Pilotprojekte zur Vier-Tage-Woche laut Text?
2.Wie erklären sich manche das positive Ergebnis?
3.Was berichten die teilnehmenden Unternehmen zusätzlich?
4.Wovon hängt laut Arbeitsmarktforschern die Umsetzbarkeit ab?
5.Welche Branchen stellt das Modell laut Text vor Herausforderungen?
6.Was könnte laut Kritikern den Produktivitätszuwachs teilweise erklären?
Leseverstehen Teil 3 — Situationen zuordnen
1.Ein Unternehmen sucht eine Rednerin für eine Konferenz zum Thema nachhaltige Unternehmensführung mit langjähriger Vorstandserfahrung. Welcher Text passt?
2.Ein Forschungsinstitut sucht Freiwillige für eine Studie zu Schlafmustern bei Schichtarbeitern. Welcher Text passt?
3.Eine Stiftung möchte ein Stipendium für vielversprechende Nachwuchsforscher im Bereich erneuerbare Energien ausschreiben. Welcher Text passt?
4.Ein Verlag sucht einen erfahrenen Lektor für wissenschaftliche Fachliteratur. Welcher Text passt?
5.Eine Organisation sucht einen Dolmetscher für eine internationale Konferenz zum Thema Klimapolitik. Welcher Text passt?
Sprachbausteine Teil 1 — Lückentext mit Lösungsvorschlägen
Lösungen anzeigen
- (1) was
- (2) dass
- (3) allzu
- (4) schon
- (5) belegt
- (6) lediglich
- (7) dass
- (8) sollten
- (9) jederzeit
- (10) Grüßen
Sprachbausteine Teil 2 — Lückentext mit Wortliste
Lösungen anzeigen
- (1) Während
- (2) Ob
- (3) vor
- (4) wie
- (5) Ob
- (6) die
- (7) während
- (8) Wie
- (9) jedoch
- (10) während
Schriftlicher Ausdruck — Einen Kommentar schreiben
- Nehmen Sie klar Stellung zu der genannten Position (Zustimmung, Ablehnung oder differenzierte Sichtweise).
- Führen Sie mindestens drei stichhaltige Argumente an, die Ihre Position stützen.
- Gehen Sie auf mögliche Gegenargumente ein und entkräften Sie diese.
- Formulieren Sie ein prägnantes Fazit.
Musterlösung anzeigen
Zweifellos hat sich flexibles Arbeiten in den vergangenen Jahren als wertvolles Instrument zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erwiesen. Studien belegen zudem, dass viele Beschäftigte im Home-Office produktiver arbeiten, da störende Unterbrechungen im Großraumbüro entfallen. Auch ökologische Aspekte sprechen für die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, da wegfallende Pendelfahrten den CO2-Ausstoß spürbar reduzieren können.
Dennoch erscheint eine pauschale gesetzliche Verankerung als Grundrecht problematisch. Zunächst lässt sich nicht jede Tätigkeit gleichermaßen ortsunabhängig ausüben – man denke etwa an Pflegeberufe oder handwerkliche Tätigkeiten. Ein universelles Recht würde somit zwangsläufig zu Ungleichbehandlungen zwischen verschiedenen Berufsgruppen führen. Zudem berichten viele Unternehmen von einem spürbaren Rückgang informeller und kreativer Zusammenarbeit, wenn Teams dauerhaft räumlich getrennt agieren.
Kritiker mögen einwenden, dass sich solche Nachteile durch geeignete digitale Tools kompensieren ließen. Diese Annahme greift jedoch zu kurz, da persönlicher Austausch nachweislich schwer vollständig zu ersetzen ist.
Sinnvoller erscheint mir daher eine differenzierte, branchenspezifische Regelung, die Unternehmen und Beschäftigten gemeinsam Gestaltungsspielraum lässt, anstatt eine starre, für alle Branchen gleichermaßen geltende gesetzliche Vorgabe zu schaffen.
Mündlicher Ausdruck Teil 1 — Kurzvortrag
- Führen Sie in das Thema ein.
- Nennen Sie Argumente für eine stärkere Regulierung.
- Nennen Sie Argumente dagegen.
- Formulieren Sie eine begründete eigene Position.
Musterlösung anzeigen
Befürworter strengerer Regulierung verweisen zurecht auf den Schutz sensibler Schülerdaten sowie die Gefahr, dass Algorithmen bestehende Bildungsungleichheiten unbeabsichtigt verstärken könnten, etwa wenn Trainingsdaten bestimmte Schülergruppen systematisch benachteiligen.
Gegner einer zu strikten Regulierung wiederum befürchten, dass übermäßige bürokratische Hürden Innovationen im Bildungsbereich unnötig ausbremsen und Schulen den Anschluss an technologische Entwicklungen verlieren könnten.
Meines Erachtens ist ein ausgewogener Mittelweg geboten: Klare Datenschutzstandards und regelmäßige Überprüfungen algorithmischer Fairness erscheinen mir unverzichtbar, während gleichzeitig genügend Freiraum für pädagogisch sinnvolle Innovationen erhalten bleiben sollte.
Mündlicher Ausdruck Teil 2 — Diskussion
- Stellen Sie Ihre grundsätzliche Position dar.
- Nennen Sie konkrete Argumente und Beispiele.
- Reagieren Sie auf mögliche Gegenpositionen.
- Schlagen Sie einen möglichen Kompromiss vor.
Musterlösung anzeigen
B: Das verstehe ich, allerdings befürchte ich negative Auswirkungen auf den örtlichen Einzelhandel, wenn Kunden nicht mehr mit dem Auto anreisen können.
A: Diese Sorge ist nachvollziehbar, doch zeigen Studien aus Städten mit Fußgängerzonen häufig sogar steigende Umsätze, da mehr Menschen zu Fuß durch die Stadt schlendern.
B: Vielleicht wäre ein Kompromiss sinnvoll: ein gut ausgebautes Park-and-Ride-System an den Stadträndern, kombiniert mit kostenlosem öffentlichem Nahverkehr in die Innenstadt.
A: Das halte ich für einen vernünftigen Ansatz, der ökologische und wirtschaftliche Interessen sinnvoll miteinander verbindet.
Mündlicher Ausdruck Teil 3 — Gemeinsam verhandeln
- Stellen Sie die Prioritäten der einzelnen Projekte dar.
- Diskutieren Sie Vor- und Nachteile jeder Option.
- Berücksichtigen Sie langfristige gesellschaftliche Auswirkungen.
- Einigen Sie sich auf eine konkrete Aufteilung.
Musterlösung anzeigen
B: Ich stimme zu, dass Bildung wichtig ist, doch sollten wir die Radwege nicht vernachlässigen – sie fördern nachhaltige Mobilität und verbessern die Luftqualität langfristig.
A: Das ist ein berechtigter Einwand. Vielleicht könnten wir das Budget aufteilen: sechzig Prozent für die Schule, dreißig Prozent für die Radwege.
B: Was ist dann mit dem kulturellen Zentrum? Es wäre schade, dieses Projekt komplett zu streichen, da es wichtige soziale Funktionen erfüllt.
A: Einverstanden, wir könnten die verbleibenden zehn Prozent als Anschubfinanzierung für das Zentrum verwenden und in den kommenden Jahren weitere Mittel einplanen.
B: Das klingt nach einem fairen Kompromiss, der alle drei wichtigen Bereiche angemessen berücksichtigt.